#WenigerFürMehr

Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, die Mehrwertbesteuerung von pflanzlichen Lebensmitteln auf 5 % zu reduzieren und dabei alle pflanzlichen Alternativen zu den ‚tierischen Originalen‘ einzuschließen. Für mehr Tier-, Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz!

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Gründe für #WenigerFürMehr

Die amtierende Bundesregierung ist im Rahmen ihres Koalitionsvertrags mit hochgesteckten Tier-, Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz-Zielen angetreten, und ihre Bundesminister haben diese Ziele in den ersten Monaten seit Amtsantritt immer wieder offensiv in den Medien vertreten.

Mit den angestrebten Fortschritten ist jedoch unvermeidlich die Notwendigkeit verbunden, den Konsum tierischer Lebensmittel zu reduzieren, sodass die Bundesregierung Mittel und Wege finden muss, um die ohnehin schon in der Bevölkerung beobachtbaren Tendenzen hin zu einer pflanzenbasierteren Ernährung zu fördern: Sowohl der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch als auch der Konsum von Milch sind 2021 auf ein Niveau gesunken, das zuletzt 1989 bzw. 1991 festzustellen war, während sich die Produktion von vegetarischen und veganen Fleischersatzprodukten parallel zu dieser Entwicklung allein seit 2019 um 62,2 % erhöht hat. Nahezu jeder etwas größere Supermarkt führt mittlerweile ein umfassendes Sortiment an pflanzlichen Milch-, Joghurt- und Fleischalternativen.

In den letzten Jahren haben zudem mehrere Fachkommissionen und andere wissenschaftliche Organisationen Gutachten, Empfehlungen und Stellungnahmen veröffentlicht, die im Einklang mit dem jeweiligen Forschungsstand zu der Einschätzung kommen, dass die Politik eine sozialverträgliche Ernährungswende organisieren muss, wenn sie das Ansehen der Landwirtschaft, die Tiere, das Klima und die Umwelt schützen will. Ein Weiter-wie-Bisher dürfe es nicht geben, und die verfügbaren Erhebungen zeigen deutlich, dass breite Teile der Bevölkerung prinzipiell dazu bereit sind, das eigene Konsumverhalten zu verändern.

Infografik: Immer mehr Menschen reduzieren den Konsum tierischer Lebensmittel
Infografik: Immer mehr Veganer und Vegetarier in Deutschland

Zeit für Veränderung

Eine mögliche und wenig kontroverse politische Maßnahme mit lenkender Wirkung kann darin bestehen, zumindest die bereits während der Corona-Pandemie kurzzeitig eingeführte ermäßigte Mehrwertbesteuerung von 5 % dauerhaft für alle pflanzlichen Lebensmittel, also auch für pflanzliche Milch-, Joghurt-, Käse-, Eier- und Fleischalternativen, zu verankern.

Diese Weichenstellung würde nicht nur eine Preissenkung ermöglichen und somit eine Entwicklung hin zu mehr Tier-, Klima- und Umweltschutz erleichtern: Sie wäre schon heute mit den Gewohnheiten sowie Wünschen der Bevölkerung zu vereinen, sie wäre aus wissenschaftlicher Perspektive vernünftig und sie würde einen ersten Schritt zur Einhaltung der Wahlkampfversprechen beziehungsweise des Koalitionsvertrages darstellen. Auch der laktoseintolerante Teil der Bevölkerung würde unabhängig von seiner sonstigen Einstellung davon profitieren, insofern er auf pflanzliche Alternativen zurückgreift.

Wir, die Initiatoren und die Unterzeichner, fordern die Bundesregierung daher dazu auf, die Mehrwertbesteuerung von pflanzlichen Lebensmitteln auf wenigstens 5 % zu reduzieren und dabei alle pflanzlichen Alternativen zu den ‚tierischen Originalen‘ einzuschließen.Für mehr Tier-, Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz!

Für diese Petition wurde eine detaillierte Begründung mit einem umfassenden Quellenverzeichnis erstellt. Sie kann hier gefunden werden.

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Das sind wir

Initiatoren

Philipp Steuer ist ein veganer Sach- und Kochbuch-Autor sowie Unternehmer. Mit über 225.000 Abonnenten betreibt er den größten veganen YouTube-Channel für veganes Essen Deutschlands. Auf Instagram erreicht er 126.000 Menschen und stellt dort nicht nur Rezepte vor, sondern beschäftigt sich darüber hinaus mit dem Tagesgeschehen rund um das Thema Veganismus und den veganen Alltag. Auch in seinem bald erscheinenden Buch „Ich wollte nie Veganer sein: Warum Gemüse dennoch mein Fleisch wurde“ gibt er Einsteigern und Neugierigen nützliche Hinweise, während er über seinen eigenen Werdegang berichtet.

Nadine Steuer ist eine vegane Kochbuch-Autorin, Unternehmerin und Gründerin der Kosmetikmarke Moni. Sie erreicht über ihre Social-Media-Accounts auf YouTube sowie Instagram über 256.000 bzw. über 153.000 Menschen, denen sie Rezepte vorstellt oder Einblicke in ihren Alltag gibt. Zudem betreibt sie mit ihrem Mann Philipp Steuer einen erfolgreichen Podcast namens Nettgeflüster, der sich im Wochenrhythmus – mal ernst, mal humorvoll – den unterschiedlichsten Alltagsthemen widmet.

Stefan Kirschke forscht seit Jahren auf dem Gebiet der Ethik und hat zu Fragen der Medizin- sowie Tierethik Fachartikel publiziert. Zu seinen wichtigsten Arbeiten gehören ein Kapitel im Schopenhauer-Handbuch, eine Studie, die erstmalig für Deutschland nachwies, dass Tierversuche beinahe hürdenlos genehmigt werden, obwohl ihre ethische Vertretbarkeit nicht wie vorgeschrieben wissenschaftlich begründet wird, sowie eine Einführung in den Veganismus, die im Erscheinen ist. Er verfasste die detaillierte Petitionsbegründung und klärt auf Instagram einsteigerfreundlich rund um das Thema Tierethik/Veganismus auf.

Umfangreiche Hintergrundrecherche

Detaillierte Petitionsbegründung

Für diese Petition wurde eine detaillierte Begründung mit einem umfassenden Quellenverzeichnis erstellt. Sie geht auf alle von der Petition angesprochenen Aspekte ein und greift auf zahlreiche Fachpublikationen zurück.

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